Vor der Synagoge Osnabrück,
19:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Anmeldung erbeten bis zum 28.02.2026 unter: gcjz_osnabrueck@posteo.de.
An Purim wird an die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung erinnert. Biblische Grundlage ist das Buch Ester. Die Erzählung spielt etwa 500. v.d.Z in der Zeit des Babylonischen Exils unter persischer Herrschaft . Der Minister Haman plante, so die Erzählung, alle Jüdinnen und Juden zu vernichten. Was er nicht wusste: Ester, die Ehefrau des Königs, war Jüdin, was dem König aber nicht bekannt war. Zusammen mit ihrem Verwandten Mordechai versucht sie, die Vernichtung der Jüdinnen und Juden zu verhindern, indem sie ihrem Mann ihr Jüdischsein offenbart. Am Ende ist das jüdische Volk dadurch gerettet, Haman wird getötet, Mordechai Minister. Nach der Erzählung bestimmt Haman den Tag der Vernichtung durch das Los ,weshalb der Tag den Namen Losfest (hebr. Purim) trägt.
Im Hebräischen Text der Erzählung wird G’tt nicht einmal erwähnt, und dennoch sieht die Erzählung G’tt am Werk. Das Fest vergegenwärtigt folgendes: Auch in aussichtslosen Situationen kann es eine Wendung zum Besseren geben, wenn Menschen aktiv werden. Beim Verlesen der Geschichte in der Synagoge oder Familie werden die Zuhörenden aktiv; immer, wenn der Name Haman genannt wird, machen sie Lärm. Das Fest Purim lädt dazu ein, aktiv gegen Antisemitismus einzutreten.
Mehr Informationen zu Purim: Judentum Purim
Allen Jüdinnen und Juden: Purim sameach.

